Bioregulator
Testagen / Prostamax
Tetrapeptid, Prostata-/Testis-Bioregulator · KEDG · Lys-Glu-Asp-Gly · Prostamax-Komplex
Soll die Funktion von Prostata und Hoden unterstützen – beworben bei BPH und altersbedingtem Testosteron-Rückgang.
Wirkungsweise
Aktiviert prostatische und testikuläre Genexpression. Soll Symptome benigner Prostatahyperplasie (BPH) lindern und Spermien-/Testosteron-Produktion modulieren.
Beworbene Effekte
- In russischen Studien: bessere Miktionsbeschwerden bei BPH
- Beworben für gesteigerte Libido & Vitalität
- Soll Prostata-Volumen leicht reduzieren
- Häufig mit Vladonix (Thymus) und Endoluten (Pineal) kombiniert
Risiken und Grenzen
- Bei bekannten Prostata-Karzinomen kontraindiziert (Hormonsignal)
- Kein Ersatz für urologische Diagnostik
- Keine westliche Zulassung
- Wirksamkeit gegen Placebo nie sauber getestet
Status
Forschungspeptid. Nicht zugelassen.
BK-Score Nicht am Menschen untersucht
| Human-Evidenz | 1 | |
|---|---|---|
| Mechanismus | 3 | |
| Sicherheits-Datenlage | 0 | |
| Hype-Abstand | 0 | |
| Anwendungserfahrung | 5 |
Die Humanevidenz besteht aus mikroskopischen und kalorimetrischen Untersuchungen an entnommenen Lymphozyten, publiziert von der Tifliser Gruppe (Meschi et al. 2004, Kiladse et al. 2009). Eine klinische Interventionsstudie wurde nicht gefunden. Zu beachten ist eine Verwechslungsgefahr: Unter demselben Handelsnamen findet sich in der Literatur auch ein Kupfer-Korrosionsinhibitor, der mit diesem Peptid nichts zu tun hat. Sicherheitsdaten am Menschen existieren nicht.
Bewertet wird der Wissensstand, nicht die Substanz. „Sicherheits-Datenlage 9" heißt: gut untersucht – nicht: harmlos. „Anwendungserfahrung 9" heißt: lange und breit angewendet – das ist kein Wirksamkeitsbeleg.
Subjektive Einschätzung von Biohacking Kompakt auf Basis offengelegter Vergaberegeln – keine wissenschaftliche Bewertung und keine medizinische Empfehlung. Regeln und alle Bewertungen
Quellen
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Reine Information, keine medizinische Beratung und keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung. Verschreibungspflichtige und nicht zugelassene Wirkstoffe gehören in ärztliche Hände.