Bioregulator
Pinealon
Tripeptid, Neuro-/Pineal-Bioregulator · EDR · Glu-Asp-Arg
Tripeptid aus dem Cortex-Extrakt. Beworbene Wirkung: Neuroprotektion, kognitive Klarheit, Erholung nach Stress.
Wirkungsweise
Soll Sauerstoff-Mangel-Toleranz erhöhen, Glutamat-induzierte Neurotoxizität dämpfen und antioxidative Genexpression im Gehirn fördern. Verwandt mit Cortexin (Mutterpräparat) und Cortagen.
Beworbene Effekte
- Tierstudien: Schutz vor Hypoxie & Hypothermie bei 18 Monate alten Ratten
- Bessere Lern- und Gedächtnisleistung im Mausmodell
- Beworbene Indikationen: Brain-Fog, Konzentrationsprobleme, Schlafqualität
- In Alzheimer-Modellen präklinisch untersucht
Risiken und Grenzen
- Keine kontrollierten Humanstudien außerhalb Russlands
- Langzeitsicherheit am Menschen nicht etabliert
- Selbstanwendung über Forschungs-Peptidshops – Reinheit fraglich
- Keine westliche Zulassung
Status
Forschungspeptid. Nicht zugelassen.
BK-Score Nicht am Menschen untersucht
| Human-Evidenz | 1 | |
|---|---|---|
| Mechanismus | 3 | |
| Sicherheits-Datenlage | 1 | |
| Hype-Abstand | 1 | |
| Anwendungserfahrung | 4 |
Die auffindbaren Humanarbeiten stammen aus der Chawinson-Gruppe und sind arbeitsmedizinische Beobachtungen ohne erkennbare Kontrollgruppe, etwa an Lkw-Fahrern. Eine kontrollierte klinische Studie wurde nicht gefunden, ebenso wenig eine unabhängige Replikation. Die neuroprotektive Wirkung stammt aus Zellkultur an HeLa-Zellen und aus Rattenmodellen zur Karotisokklusion. Systematische Sicherheitsdaten existieren nicht. In Deutschland kein zugelassenes Arzneimittel.
Bewertet wird der Wissensstand, nicht die Substanz. „Sicherheits-Datenlage 9" heißt: gut untersucht – nicht: harmlos. „Anwendungserfahrung 9" heißt: lange und breit angewendet – das ist kein Wirksamkeitsbeleg.
Subjektive Einschätzung von Biohacking Kompakt auf Basis offengelegter Vergaberegeln – keine wissenschaftliche Bewertung und keine medizinische Empfehlung. Regeln und alle Bewertungen
Quellen
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Reine Information, keine medizinische Beratung und keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung. Verschreibungspflichtige und nicht zugelassene Wirkstoffe gehören in ärztliche Hände.