Bioregulator
Pancragen
Tetrapeptid, Pankreas-Bioregulator · KEDW · Lys-Glu-Asp-Trp
Soll die Insulin-Sekretion und Funktion der Bauchspeicheldrüse stützen – beworben bei Prä-Diabetes & Typ 2.
Wirkungsweise
Aktiviert β-Zell-spezifische Genexpression, soll Insulinproduktion und Glukose-Sensorik verbessern. Auch antioxidative Effekte im Pankreasgewebe berichtet.
Beworbene Effekte
- In präklinischen Studien: bessere Glukosetoleranz bei diabetischen Ratten
- Beworben bei Typ-2-Diabetes & Insulinresistenz als Begleitmaßnahme
- Soll β-Zell-Apoptose reduzieren
- Synergie mit Lebensstil-Maßnahmen (Low-Carb, Bewegung)
Risiken und Grenzen
- Kein Ersatz für Diabetes-Therapie (Metformin, GLP-1, Insulin)
- Hypoglykämie-Risiko theoretisch denkbar, kaum dokumentiert
- Keine westlichen RCTs
- Selbstmedikation bei manifestem Diabetes gefährlich
Status
Forschungspeptid. Nicht zugelassen.
BK-Score Hype weit vor Evidenz
| Human-Evidenz | 2 | |
|---|---|---|
| Mechanismus | 4 | |
| Sicherheits-Datenlage | 1 | |
| Hype-Abstand | 1 | |
| Anwendungserfahrung | 3 |
Hier gibt es immerhin eine kleine Studie an Menschen: Korkuschko, Chawinson und Kollegen (Bull Exp Biol Med 2011) verglichen bei 63 älteren Personen – 30 Gesunde und 33 mit Typ-2-Diabetes – Nüchternglukose, Glukosetoleranztest und Insulinresistenz zwischen behandelt und unbehandelt. Ein Hinweis auf Randomisierung oder Verblindung findet sich nicht. Chawinson ist Ko-Autor, eine unabhängige Bestätigung fehlt. Ergänzend liegen Untersuchungen an alten Rhesusaffen vor. Dedizierte Sicherheitsstudien gibt es nicht.
Bewertet wird der Wissensstand, nicht die Substanz. „Sicherheits-Datenlage 9" heißt: gut untersucht – nicht: harmlos. „Anwendungserfahrung 9" heißt: lange und breit angewendet – das ist kein Wirksamkeitsbeleg.
Subjektive Einschätzung von Biohacking Kompakt auf Basis offengelegter Vergaberegeln – keine wissenschaftliche Bewertung und keine medizinische Empfehlung. Regeln und alle Bewertungen
Quellen
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Reine Information, keine medizinische Beratung und keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung. Verschreibungspflichtige und nicht zugelassene Wirkstoffe gehören in ärztliche Hände.