Supplement
Elektrolyte
Mineral · Natrium / Kalium / Magnesium
Natrium, Kalium, Magnesium. Essenziell bei Keto, Fasten, Sport und Hitze.
Worum es geht
Bei Low-Carb/Keto verliert der Körper Natrium und Kalium schneller. Elektrolyte beugen Krämpfen, Müdigkeit und Kopfschmerzen vor.
Beworbene Effekte
- Verhindert Muskelkrämpfe
- Mehr Energie und Fokus
- Wichtig bei Keto-Grippe
- Verbessert Sportleistung
- Hilft bei Dehydrierung
Risiken und Grenzen
- Nicht übertreiben – Nieren regulieren
- Vorsicht bei Bluthochdruck (Natrium)
Dosierung
Natrium 1–3 g, vor allem bei starkem Schwitzen; Kalium über Nahrungsergänzung höchstens 500 mg pro Tag (Höchstmengenvorschlag des BfR); Magnesium 200 mg täglich.
Einnahme
Über den Tag verteilt in Wasser. Beim Sport wichtig.
Natürliche Quellen
Meersalz, Bananen, Avocado, Kokoswasser, grünes Blattgemüse
Evidenz
hoch
BK-Score Belegt, mit Einschränkungen
| Human-Evidenz | 7 | |
|---|---|---|
| Mechanismus | 9 | |
| Sicherheits-Datenlage | 8 | |
| Hype-Abstand | 5 | |
| Anwendungserfahrung | 9 |
Der Natrium-Glukose-Kotransport zur Flüssigkeitsresorption ist etablierte Humanphysiologie, keine Marketing-Erzählung – der Nutzen ist aber an eine Bedingung geknüpft. Systematische Reviews zur Rehydration zeigen den Vorteil gegenüber reinem Wasser bei relevantem Schweißverlust, also Hitze oder Ausdauerbelastung über 60 bis 90 Minuten. Für normal aktive Menschen ohne solchen Verlust gibt es keine Evidenz für einen Zusatznutzen gegenüber Essen und Trinken. Gut dokumentiert sind sowohl die Hyponatriämie bei Ausdauersportlern als auch die Risiken bei eingeschränkter Nierenfunktion.
Bewertet wird der Wissensstand, nicht die Substanz. „Sicherheits-Datenlage 9" heißt: gut untersucht – nicht: harmlos. „Anwendungserfahrung 9" heißt: lange und breit angewendet – das ist kein Wirksamkeitsbeleg.
Subjektive Einschätzung von Biohacking Kompakt auf Basis offengelegter Vergaberegeln – keine wissenschaftliche Bewertung und keine medizinische Empfehlung. Regeln und alle Bewertungen
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Reine Information, keine medizinische Beratung und keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung. Verschreibungspflichtige und nicht zugelassene Wirkstoffe gehören in ärztliche Hände.