Supplement
TMG (Trimethylglycin)
Aminosäure · Betain
Methylgruppen-Spender – essenziell beim NMN-Stack, senkt Homocystein.
Worum es geht
TMG (Betain) liefert Methylgruppen für den Homocystein-Stoffwechsel. NMN und NR verbrauchen Methylgruppen – TMG füllt den Speicher auf. David Sinclair nimmt es täglich mit seinem NMN.
Beworbene Effekte
- Senkt Homocystein (Herz-Kreislauf-Risikofaktor)
- Unterstützt Leber-Entgiftung
- Gleicht Methylgruppen-Verbrauch durch NMN/NR aus
- Kann Leistungsfähigkeit steigern
- Schützt vor Fettleber
Risiken und Grenzen
- Kann „fischigen" Körpergeruch verursachen (TMA)
- Hohe Dosen (>15 g): Magenbeschwerden
Dosierung
500 mg – 2 g täglich. Mit NMN: 1 g pro 500 mg NMN.
Einnahme
Morgens mit NMN/NR. Alternativ zu Mahlzeiten.
Natürliche Quellen
Rote Beete, Spinat, Quinoa, Weizenkeime
Evidenz
hoch
BK-Score Dünne Humanevidenz
| Human-Evidenz | 5 | |
|---|---|---|
| Mechanismus | 6 | |
| Sicherheits-Datenlage | 6 | |
| Hype-Abstand | 4 | |
| Anwendungserfahrung | 6 |
Die Meta-Analyse (J Sports Sci 2024) über 17 Studien mit 317 Teilnehmern findet einen Effekt auf Maximalkraft (SMD 0,47), getragen vom Unterkörper (0,49) und der Sprungleistung – bei Oberkörperkraft, Sprint und Muskelausdauer dagegen nichts. Als Methylgruppendonor ist die Homocystein-Senkung biochemisch bestätigt, die Kette zur Kraftsteigerung nicht vollständig aufgeklärt. Die EFSA hat Betain als Novel Food bewertet, was die Sicherheitsdatenlage über den Supplement-Durchschnitt hebt. Beworben wird deutlich mehr als Unterkörperkraft.
Bewertet wird der Wissensstand, nicht die Substanz. „Sicherheits-Datenlage 9" heißt: gut untersucht – nicht: harmlos. „Anwendungserfahrung 9" heißt: lange und breit angewendet – das ist kein Wirksamkeitsbeleg.
Subjektive Einschätzung von Biohacking Kompakt auf Basis offengelegter Vergaberegeln – keine wissenschaftliche Bewertung und keine medizinische Empfehlung. Regeln und alle Bewertungen
In der Datenbank öffnen – mit Suche, Filtern und Vergleich
Reine Information, keine medizinische Beratung und keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung. Verschreibungspflichtige und nicht zugelassene Wirkstoffe gehören in ärztliche Hände.