Peptid & Experimentelles
Retatrutide
GLP-1 / GIP / Glucagon Triagonist · LY3437943
Retatrutid ist der erste Wirkstoff, der an drei Hormonschaltern des Stoffwechsels gleichzeitig ansetzt: GLP-1, GIP und Glukagon. In den bisherigen Studien hat er mehr Gewicht gekostet als jedes zugelassene Abnehmmittel. Zugelassen ist er noch nirgends, und die größte Studie kennt man bisher nur aus Angaben des Herstellers.
Kurz gesagt
Retatrutid ist ein einmal wöchentlich gespritzter Triagonist von Eli Lilly: Zwei Andockstellen dämpfen Appetit und Blutzucker, die dritte, Glukagon, soll den Energieverbrauch und den Abbau von Leberfett antreiben. In der begutachteten Phase-2-Studie verloren Erwachsene mit Adipositas in der höchsten Dosisstufe nach 48 Wochen 24,2 Prozent ihres Körpergewichts, unter Placebo 2,1 Prozent. Die Phase-3-Studie TRIUMPH-1 mit 2.339 Teilnehmenden kam laut Hersteller nach 80 Wochen auf bis zu 28,3 Prozent. Der Haken: Zu TRIUMPH gibt es noch keine begutachtete Vollpublikation, Übelkeit betraf in der höchsten Stufe 42,4 Prozent der Teilnehmenden, und was im Graumarkt als Retatrutid verkauft wird, ist nicht der Studienwirkstoff.
Was es ist
Retatrutid, Entwicklungsname LY3437943, ist ein synthetisches Peptid, das unter die Haut gespritzt wird. Es gehört zur Familie der Inkretin-Mittel, die mit Darmhormonen arbeiten. Semaglutid bedient einen Schalter, GLP-1. Tirzepatid bedient zwei, GLP-1 und GIP. Retatrutid legt als dritten den Glukagon-Rezeptor dazu. Daher der Spitzname „Triple G", in der Szene auch „GLP-3", was wissenschaftlich nicht ganz sauber ist.
Die Klasse begann als Diabetesforschung. Dass diese Mittel so stark beim Abnehmen wirken, hat man erst später voll verstanden.
Wie es wirken soll
GLP-1 und GIP senken den Appetit und glätten den Blutzucker. Glukagon kennt man eigentlich als Hormon, das den Blutzucker hebt, es kann aber noch etwas anderes: Es kurbelt den Energieverbrauch an und mobilisiert Fett, vor allem in der Leber. Weniger essen und mehr verbrennen, in einem Molekül.
GLP-1 wirkt dabei nicht nur im Bauch, sondern auch in Hirnregionen, die Hunger und Belohnung steuern. Viele Anwender berichten, dass das ständige gedankliche Kreisen ums Essen leiser wird, der sogenannte „food noise". Das ist ein Erfahrungsbericht, kein gemessener Endpunkt.
Eine ehrliche Einschränkung gehört hierher: Wie viel der dritte Hebel allein beiträgt, hat bisher niemand getrennt geprüft. Dass Glukagon den Unterschied zu Tirzepatid macht, ist eine plausible Erzählung, kein Messergebnis.
Welche Zahl gilt für wen
Aus TRIUMPH-1 kursieren drei Zahlen, und alle stimmen, nur für verschiedene Gruppen. Die 28,3 Prozent gelten für die höchste geprüfte Dosisstufe nach 80 Wochen, gerechnet für alle, die die Behandlung wie geplant fortgesetzt haben. Nach der zweiten vorab festgelegten Regel, die alle Randomisierten zählt, egal ob sie durchhalten, sind es 25,0 Prozent gegenüber 3,9 Prozent unter Placebo. Diese zweite Zahl kommt dem Alltag näher.
Die überall zitierten 30,3 Prozent stammen aus einer Verlängerung auf 104 Wochen. Aufgenommen wurden 532 Teilnehmende mit einem Body-Mass-Index von 35 oder mehr zu Beginn, die die 80 Wochen abgeschlossen und ihre Dosis vertragen hatten. Die 30,3 Prozent gelten nur für den Teil davon, der von Anfang an die höchste Stufe bekam. Eine Placebogruppe gab es in der Verlängerung nicht mehr, die frühere Placebogruppe wechselte auf den Wirkstoff und lag nach 104 Wochen bei 19,2 Prozent.
Leber, Blutzucker und die übrigen Studien
Fast noch eindrucksvoller als das Gewicht ist die Leber. In einer Substudie der Phase-2-Studie sank das Leberfett bei Menschen mit Fettleber in der höchsten Stufe nach 24 Wochen um 82,4 Prozent, unter Placebo stieg es um 0,3 Prozent. 86 Prozent erreichten einen normalen Leberfettgehalt, in der Placebogruppe niemand.
Bei Typ-2-Diabetes liegt inzwischen eine begutachtete Phase-3-Studie vor: TRANSCEND-T2D-1 im Lancet 2026 mit 537 Teilnehmenden. Nach 40 Wochen sank der HbA1c in der höchsten Stufe um 1,94 Prozentpunkte, unter Placebo um 0,81. Das Gewicht ging um 15,3 Prozent zurück, unter Placebo um 2,6. Laut Hersteller erreichte TRIUMPH-4 bei Kniearthrose mit 445 Teilnehmenden nach 68 Wochen 28,7 Prozent gegenüber 2,1 Prozent, und TRIUMPH-3 bei 1.949 Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankung 22,6 Prozent gegenüber 3,2 Prozent.
Graumarkt und Erfahrungsberichte
Bestellen lässt sich Retatrutid trotzdem, und dazu gibt es inzwischen Zahlen. Ein nicht begutachteter Vorabdruck hat ein amerikanisches Netzwerk mit 29 Millionen Patientenakten durchsucht. Bei 531 Menschen ließ sich nachvollziehen, woher sie Retatrutid hatten, 71,2 Prozent davon bezogen es außerhalb einer Studie. Sie verloren nach sechs bis zwölf Monaten 7,2 Prozent Gewicht, Studienteilnehmende in derselben Auswertung 15,5 Prozent. Das entspricht etwa dem, was vergleichbare Tirzepatid-Nutzer erreichten, 7,7 Prozent.
Ein zweiter Vorabdruck hat 148.640 Reddit-Beiträge aus 27 Foren ausgewertet, darunter 13.589 Nutzer, die von eigener Anwendung berichten. Am häufigsten genannt wurde nicht Übelkeit, sondern gesteigerter Appetit, danach Müdigkeit und mehr Energie, Übelkeit erst an vierter Stelle. Die Autoren betonen selbst, dass sich daraus weder Häufigkeit noch Ursache ablesen lässt, zumal niemand weiß, was gespritzt wurde.
Was gut belegt ist
Belegt ist die Wirkung auf das Gewicht, und zwar begutachtet. Die Phase-2-Studie im New England Journal of Medicine 2023 hat 338 Erwachsene 48 Wochen lang doppelblind gegen Placebo geprüft. In der höchsten Dosisstufe verloren sie 24,2 Prozent ihres Gewichts, unter Placebo 2,1 Prozent, und 83 Prozent verloren mindestens 15 Prozent. Die Gewichtskurve hatte nach 48 Wochen noch kein Plateau erreicht. Dazu kommen die begutachtete Leber-Substudie mit bis zu 82,4 Prozent weniger Leberfett und die Diabetesstudie TRANSCEND-T2D-1 mit deutlich gesenktem HbA1c.
Die vier TRIUMPH-Studien zeigen nach Herstellerangaben alle in dieselbe Richtung. Bestätigt die Vollpublikation das, ist Retatrutid das wirksamste Abnehmmittel, das je in Phase 3 geprüft wurde.
Was die Studien zeigen
Phase 2, NEJM 2023 — der begutachtete Kern
Jastreboff und Kollegen randomisierten 338 Erwachsene mit Adipositas oder Übergewicht plus Begleiterkrankung auf mehrere Dosisstufen oder Placebo, 48 Wochen, doppelblind. Primärer Endpunkt war die Gewichtsänderung nach 24 Wochen: 17,5 Prozent weniger in der höchsten Stufe gegenüber 1,6 Prozent unter Placebo. Endpunkt erreicht. Nach 48 Wochen waren es 24,2 gegenüber 2,1 Prozent. Nebenwirkungen betrafen vor allem den Magen-Darm-Trakt und waren meist leicht bis mäßig.
TRIUMPH-1 — Phase 3, bisher nur als Herstellermitteilung
2.339 Teilnehmende ohne Diabetes, randomisiert und doppelblind auf drei Dosisstufen und Placebo, 80 Wochen. Laut Mitteilung von Eli Lilly vom 21. Mai 2026 verloren sie 19,0, 25,9 und 28,3 Prozent, unter Placebo 2,2 Prozent. Nach der strengeren Auswertung aller Randomisierten waren es 17,6, 23,7 und 25,0 Prozent gegenüber 3,9 Prozent. Die Studie ist stark, schwach ist nur, was man von ihr sehen kann: keine Vertrauensbereiche, keine Gewichtskurve.
Leber-Substudie, Nature Medicine 2024
Aus der Phase-2-Studie wurden 98 Teilnehmende mit mindestens 10 Prozent Leberfett per Magnetresonanz nachverfolgt. Primärer Endpunkt war die relative Änderung des Leberfetts nach 24 Wochen. Sie lag je nach Dosisstufe zwischen 42,9 und 82,4 Prozent weniger, unter Placebo 0,3 Prozent mehr. Endpunkt erreicht.
TRANSCEND-T2D-1, Lancet 2026
Die erste begutachtete Phase-3-Studie: 537 Menschen mit Typ-2-Diabetes, 40 Wochen, drei Dosisstufen gegen Placebo. Der HbA1c sank um 1,69 bis 1,94 Prozentpunkte gegenüber 0,81 unter Placebo, primärer Endpunkt erreicht. Das Gewicht ging um 11,5 bis 15,3 Prozent zurück, unter Placebo um 2,6. Schwere Unterzuckerungen traten nicht auf.
Wo die Daten aufhören
Die wichtigste Grenze ist banal: Zu den TRIUMPH-Studien gibt es bis heute keine begutachtete Vollpublikation. Begutachtet ist nur die Beschreibung, wie das Programm geplant ist. Alle Phase-3-Zahlen zum Gewicht stammen aus Mitteilungen des Herstellers und aus einem Kongressvortrag. Veröffentlichte Werte nach dem Absetzen gibt es in keiner dieser Studien.
Harte Endpunkte wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Sterblichkeit sind nicht das Ziel dieser Studien. In TRIUMPH-3 bei Herzkranken wurden sie trotzdem gezählt: 27 schwere Ereignisse gegenüber 23 unter Placebo im engeren Maß, 44 gegenüber 52 im weiteren. Das zeigt in zwei Richtungen, und beide Zahlen sind zu klein für eine Aussage. Einen direkten Vergleich mit Tirzepatid gibt es nicht; dass Retatrutid stärker wirkt, beruht auf dem Vergleich verschiedener Studien.
Status, Zulassung und Recht
Retatrutid ist weltweit nirgends zugelassen. Eli Lilly will den Zulassungsantrag bei der amerikanischen FDA im ersten Quartal 2027 stellen. In Deutschland ist er kein verkehrsfähiges Arzneimittel. Die FDA hat vor nicht zugelassenen Produkten gewarnt, die direkt an Verbraucher verkauft werden, oft mit dem Etikett „nur für Forschungszwecke". Solche Ware ist nicht geprüft. Im Sport fällt Retatrutid als nirgends zugelassene Substanz unter die Klasse S0 der WADA-Verbotsliste und ist jederzeit verboten.
Sicherheit
Das Nebenwirkungsprofil ähnelt der GLP-1-Familie, fällt aber kräftiger aus. In TRIUMPH-1 betraf Übelkeit laut Hersteller 28,6, 38,4 und 42,4 Prozent nach Dosisstufe gegenüber 14,8 Prozent unter Placebo, wegen Nebenwirkungen brachen 4,1, 6,9 und 11,3 Prozent ab gegenüber 4,9 Prozent. In TRIUMPH-4 lag der Abbruch in der höchsten Stufe bei 18,2 Prozent. Neu ist Dysästhesie, also Kribbeln oder Missempfindungen der Haut: 12,5 Prozent in der höchsten Stufe gegenüber 0,9 Prozent in TRIUMPH-1, in TRIUMPH-4 20,9 gegenüber 0,7 Prozent. Der Glukagon-Arm hebt die Herzfrequenz; im Vorabdruck zur Alltagsanwendung stieg sie bei Graumarkt-Nutzern um 2,5 Schläge pro Minute. Langzeitdaten fehlen. Ein Fallbericht beschreibt eine drohende Ketoazidose bei einem Menschen mit Typ-1-Diabetes nach online bezogenem Retatrutid.
BK-Score Gut belegt, stark überhöht beworben
| Human-Evidenz | 9 | |
|---|---|---|
| Mechanismus | 8 | |
| Sicherheits-Datenlage | 6 | |
| Hype-Abstand | 4 | |
| Anwendungserfahrung | 4 |
Die stärksten Gewichtsdaten, die je erhoben wurden, begutachtet bisher aber nur aus Phase 2: 338 Teilnehmende, 48 Wochen, 24,2 Prozent gegenüber 2,1 Prozent unter Placebo (NEJM 2023). Laut Hersteller randomisierte TRIUMPH-1 2.339 Teilnehmende über 80 Wochen und erreichte in der höchsten Dosis 28,3 Prozent, nach Auswertung aller Randomisierten 25,0 Prozent; TRIUMPH-4 kam mit 445 Teilnehmenden über 68 Wochen auf 28,7 Prozent gegenüber 2,1 Prozent unter Placebo. Eine begutachtete Vollpublikation zu TRIUMPH gibt es noch nicht, begutachtet in Phase 3 ist bisher nur die Diabetesstudie TRANSCEND-T2D-1 (Lancet 2026). Der Dreifach-Agonismus ist am Menschen belegt, der Anteil des Glukagon-Arms nicht getrennt geprüft. Der Preis steht in denselben Studien: Übelkeit bei bis zu 43,2 Prozent (höchste Dosis in TRIUMPH-4) und Studienabbruch wegen Nebenwirkungen bei bis zu 18,2 Prozent. Eine Zulassung besteht noch nicht; was heute im Graumarkt gehandelt wird, ist nicht der Studienwirkstoff.
Bewertet wird der Wissensstand, nicht die Substanz. „Sicherheits-Datenlage 9“ heißt: gut untersucht – nicht: harmlos.
Subjektive Einschätzung von Biohacking Kompakt auf Basis offengelegter Vergaberegeln – keine wissenschaftliche Bewertung und keine medizinische Empfehlung. Regeln und alle Bewertungen
Häufige Fragen zu Retatrutide
Was ist Retatrutid?
Retatrutid ist ein Peptid von Eli Lilly, das gleichzeitig die Rezeptoren für GLP-1, GIP und Glukagon aktiviert. Es wird einmal pro Woche unter die Haut gespritzt. Es befindet sich in der Phase-3-Prüfung gegen Adipositas, Typ-2-Diabetes und Folgeerkrankungen.
Ist Retatrutid zugelassen?
Nein, weder in Deutschland noch in der EU oder den USA. Der Hersteller plant den Antrag bei der FDA für das erste Quartal 2027. Alles, was heute angeboten wird, stammt aus dem Graumarkt.
Wie viel Gewicht verliert man mit Retatrutid?
In der begutachteten Phase-2-Studie waren es in der höchsten Dosisstufe 24,2 Prozent nach 48 Wochen. Die Phase-3-Studie TRIUMPH-1 kam laut Hersteller auf bis zu 28,3 Prozent nach 80 Wochen, nach der strengeren Auswertung auf 25,0 Prozent. Graumarkt-Nutzer verloren in einer Auswertung von Patientenakten deutlich weniger.
Ist Retatrutid stärker als Tirzepatid?
Die Zahlen aus den Studien liegen höher als die von Tirzepatid. Einen direkten Vergleich beider Mittel in einer Studie gibt es aber nicht, die Aussage beruht auf verschiedenen Studien mit verschiedenen Teilnehmenden.
Welche Nebenwirkungen hat Retatrutid?
Am häufigsten sind Übelkeit, Völlegefühl und andere Verdauungsbeschwerden, vor allem in der Anfangszeit und in hohen Dosisstufen. Dazu kommen ein Anstieg der Herzfrequenz und Kribbeln oder Missempfindungen der Haut. Langzeitdaten fehlen noch.
Ist Retatrutid aus dem Internet dasselbe wie in den Studien?
Nein. Graumarkt-Ware ist nicht pharmazeutisch geprüft, Gehalt und Reinheit sind unbekannt. In einer Auswertung amerikanischer Patientenakten verloren Menschen mit so bezogenem Retatrutid weniger als halb so viel Gewicht wie Studienteilnehmende.
Die Podcast-Folge dazu
Folge 6
KI-Podcast: Retatrutide – der stärkste Abnehm-Triagonist
Der Podcast von Paul Höser (Folge 6) · mit Paul & Paula. Frische, positive KI-Dialogfolge über Retatrutide, den „Triple G"-Triagonisten (GLP-1 + GIP + Glukagon): warum der Glukagon-Arm nicht nur Appetit zügelt, sondern auch die Verbrennung und den Leberfett-Abbau ankurbelt, was die Phase-2-Studie im NEJM 2023 (Jastreboff et al.) mit ~24 % Gewichtsverlust zeigte und warum metabolische Gesundheit ein starker Longevity-Hebel ist. Ehrlicher Rahmen: noch in Phase 3, nicht zugelassen. Reine Information, keine Dosier- oder Anwendungsempfehlung.
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Quellen
- Jastreboff et al., N Engl J Med 2023 (Phase 2)
- Sanyal et al., Nat Med 2024 (Leber-Substudie)
- Bajaj et al., Lancet 2026 (TRANSCEND-T2D-1)
- Giblin et al., Diabetes Obes Metab 2026 (Design der TRIUMPH-Studien)
- Eli Lilly, Herstellermitteilung zu TRIUMPH-1, 21.05.2026
- Eli Lilly, Herstellermitteilung zu TRIUMPH-2 und TRIUMPH-3, 23.07.2026
- Eli Lilly, Herstellermitteilung zu TRIUMPH-4, 11.12.2025
- Murugadoss et al., Preprints 2026 (Graumarkt-Nutzung, nicht begutachtet)
- Sehgal et al., medRxiv 2026 (Reddit-Auswertung, nicht begutachtet)
- Branine, Cureus 2026 (Fallbericht, online bezogenes Retatrutid)
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Reine Information, keine medizinische Beratung und keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung. Verschreibungspflichtige und nicht zugelassene Wirkstoffe gehören in ärztliche Hände. Stand: 2026-09-26.