Supplement
Rhodiola Rosea
Adaptogen · Rosenwurz
Rosenwurz ist das Adaptogen für die andere Richtung: nicht beruhigen, sondern wach bleiben. Gegen Erschöpfung wird es seit Jahrzehnten eingesetzt, in Europa sogar als registriertes Arzneimittel. Die Studien dahinter sind alt, klein und stammen zu einem großen Teil aus einer einzigen Forschungslinie.
Kurz gesagt
Rhodiola rosea ist in Deutschland als traditionelles pflanzliches Arzneimittel gegen Stresssymptome registriert — auf Basis jahrzehntelanger Anwendung, nicht auf Basis von Studien. Die europäische Arzneimittelagentur hat im März 2024 festgehalten: Für den Status „well-established use“ reichen die Studien nicht. Am besten belegt ist die Ausdauer; eine Meta-Analyse über 26 randomisierte Studien mit 668 Teilnehmern findet kleine, konsistente Effekte. Bei Erschöpfung hängt viel an einem einzigen Extrakt. Und die Handelsware ist ein eigenes Problem: In einer europäischen Analyse enthielt etwa ein Fünftel der als Rhodiola rosea verkauften Produkte gar kein Rosavin.
Was Rosenwurz ist
Rhodiola rosea wächst in kalten, hoch gelegenen Regionen der Nordhalbkugel. Verwendet werden Wurzel und Rhizom, die frisch angeschnitten nach Rose riechen. Als Wirkstoffträger gelten zwei Gruppen: das Phenylethanoid Salidrosid, auch Rhodiolosid genannt, und die Zimtalkohol-Glykoside Rosavin, Rosin und Rosarin.
In der Szene gilt Rosenwurz als der anregende Gegenpol zu Ashwagandha. Das ist keine Erfindung: In den gemeldeten Nebenwirkungen tauchen Nervosität und Schlaflosigkeit auf, nicht Sedierung.
Was die Behörde daraus gemacht hat
Für pflanzliche Arzneimittel gibt es in Europa zwei Wege. Der eine heißt traditionelle Anwendung: mindestens 30 Jahre arzneiliche Verwendung nachweisen und dann registrieren, ohne Wirksamkeit zu belegen. Der andere heißt „well-established use“ und verlangt genau diesen Beleg.
Rosenwurz hat den ersten Weg genommen. Die EU-Monografie vom 20. März 2024 führt Trockenextrakt als traditionelles pflanzliches Arzneimittel, Tagesdosis 144 bis 400 Milligramm, ab 18 Jahren. In Deutschland sind seit 2014 und 2016 zwei solche Präparate registriert.
Den zweiten Weg hat die Behörde verschlossen. Im Bewertungsbericht steht, die veröffentlichten Studien wiesen erhebliche Qualitätsmängel auf, und deshalb könne „well-established use“ nicht akzeptiert werden. Ein Cochrane-Review zu Rosenwurz gibt es bis heute nicht.
Eine Wurzel, zwei Extraktfamilien
Wer die Studien zu Erschöpfung durchgeht, stößt auf ein Muster. Die placebokontrollierten Arbeiten verwenden fast alle denselben Extrakt, SHR-5: Darbinyan 2000 an 56 Ärzten im Nachtdienst, Spasov 2000 an 40 Studenten, Shevtsov 2003 an 161 Kadetten, Olsson 2009 an 60 Erschöpften, Darbinyan 2007 an 89 Depressiven. Bei dreien ist derselbe Wissenschaftler aus dem Institut hinter dem Extrakt Mitautor.
Die zweite Präparatefamilie, WS 1375, hat ein anderes Problem: Sie wurde fast nie gegen Placebo getestet. Edwards 2012 mit 101 Teilnehmern, Kasper und Dienel 2017 mit 118 Burnout-Patienten, Lekomtseva 2017 mit 100 Erschöpften, Koop 2020 mit 50 Teilnehmern — alles offene, einarmige Studien. Cropley 2015 an 80 leicht Ängstlichen hatte eine Vergleichsgruppe, allerdings eine unbehandelte.
Der unabhängige Review aus Exeter formuliert das Ergebnis 2011 in einem Satz: Es fehle an unabhängigen Wiederholungen der einzelnen Studien. Der zweite Review, Ishaque 2012, sichtete 206 Arbeiten, schloss 11 mit 446 Teilnehmern ein und fand bei körperlicher Erschöpfung zwei von sechs, bei mentaler drei von fünf Studien positiv. Keine entsprach dem CONSORT-Standard. Eine Bewertung von 39 Studien zu allen Rhodiola-Arten kam zum selben Ergebnis.
Ausdauer: besser belegt als der Ruf
An einer Stelle ist die Lage besser, als die übliche Zusammenfassung nahelegt. Eine Meta-Analyse von 2025 wertete 26 randomisierte Studien mit 668 gesunden Teilnehmern aus, mittlere Dauer 33 Tage: VO2max ES 0,32, Zeit bis zur Erschöpfung ES 0,38, Zeitfahrleistung ES -0,40 — alles signifikant, alles klein. Deutlicher fielen die antioxidativen Marker aus, Superoxiddismutase ES 1,16 und Malondialdehyd ES -1,21. Auf Interleukin-6 und C-reaktives Protein gab es keinen Effekt.
Zwei Einschränkungen gehören dazu. Nur eine der zehn Einzelanalysen stützt sich auf mehr als zehn Studien, die Heterogenität bleibt hoch. Und der Titel spricht von Rhodiola rosea, während im Literaturverzeichnis auch Arbeiten mit Rhodiola crenulata stehen.
Rosavine, Salidrosid und was wirklich im Glas ist
Die Faustregel, ein guter Extrakt enthalte 3 Prozent Rosavine und 1 Prozent Salidrosid, steht auf fast jeder Packung. Sie hat einen realen Ursprung: So war der Extrakt der Belastungsstudie De Bock 2004 spezifiziert, Mao 2015 arbeitete mit 3,07 Prozent Rosavin und 1,95 Prozent Rhodiolosid. Nur stützt sich die Erschöpfungswirkung auf andere Präparate: In Darbinyan 2000 steckten in 170 Milligramm SHR-5 etwa 4,5 Milligramm Salidrosid. Die Zahlen sind Marktkonvention, kein Wirkoptimum.
Wichtig sind die Rosavine aus einem anderen Grund. Salidrosid kommt in vielen Rhodiola-Arten vor, Rosavin praktisch nur in Rhodiola rosea. Es ist damit kein Wirksamkeitsmaß, sondern ein Echtheitsnachweis. Fehlt es, war vermutlich eine andere Art im Topf, meist Rhodiola crenulata.
Genau das wird regelmäßig gefunden. Von rund 40 europäischen Handelsprodukten enthielt etwa ein Fünftel kein Rosavin; von den übrigen lagen rund 80 Prozent unter dem Gehalt der registrierten Arzneimittel. Bei 13 geprüften Nahrungsergänzungsmitteln fehlten in fast 60 Prozent die deklarierte Menge oder die Marker, Rosavin war nur in 9 nachweisbar, davon 4 in Spuren. Eine Analyse des US-Markts maß Rosavine zwischen 0,01 und 3,08 Prozent — dazu ein Produkt mit offenbar synthetisch zugesetztem, nicht deklariertem Salidrosid.
Seit Februar 2023 steht die Gattung Rhodiola in Anhang II des Artenschutzabkommens CITES. Erfasst sind Rohware und Extrakte, nicht fertig abgepackte Endprodukte. Die Lieferkette ist enger und teurer geworden — der Anreiz zu strecken nicht kleiner.
Was gut belegt ist
Zwei Dinge tragen. Erstens die Ausdauer: 26 randomisierte Studien mit 668 Teilnehmern zeigen kleine, konsistente Effekte auf VO2max, Zeit bis zur Erschöpfung und Zeitfahrleistung. Zweitens die größte kontrollierte Studie zur mentalen Ermüdung: 161 Kadetten, Antifatigue-Index 1,0385 und 1,0195 gegen 0,9046 unter Placebo. Dazu die Verträglichkeit: Gegen Sertralin über 12 Wochen berichteten 30,0 Prozent der Rhodiola-Gruppe unerwünschte Ereignisse, gegenüber 63,2 Prozent unter Sertralin.
Was die Studien zeigen
Die größte kontrollierte Studie: 161 Kadetten
Randomisiert, doppelblind, placebokontrolliert, mit zusätzlicher unbehandelter Gruppe. 161 Kadetten von 19 bis 21 Jahren erhielten eine Einzeldosis SHR-5, 41 Personen 370 Milligramm und 20 Personen 555 Milligramm. Gemessen wurde die geistige Leistungsfähigkeit unter Ermüdung als Antifatigue-Index: 1,0385 und 1,0195 gegen 0,9046 unter Placebo, beides signifikant, kein Unterschied zwischen den Dosen. Eine spätere statistische Durchsicht fand darin Druckfehler und Verwechslungen.
Erschöpfungssyndrom über vier Wochen
60 Männer und Frauen zwischen 20 und 55 Jahren mit diagnostiziertem Erschöpfungssyndrom, je 30 auf 576 Milligramm SHR-5 täglich oder Placebo, 28 Tage. Primärer Endpunkt war die Pines-Burnout-Skala: 4,27 auf 4,01 im Verum, 4,33 auf 4,26 unter Placebo, p gleich 0,047 — knapp erreicht. Auch zwei von fünf Aufmerksamkeitsindizes besserten sich. Die Daten von mindestens fünf Teilnehmern wurden ausgeschlossen, ausgewertet wurde nach Protokoll.
Rhodiola gegen Sertralin gegen Placebo
Phase-II-Studie an 57 Patienten mit leichter bis mittelgradiger Depression über 12 Wochen, drei Arme. Der Hamilton-Score fiel unter Sertralin um 8,2 Punkte, unter Rhodiola um 5,1 und unter Placebo um 4,6; kein Gruppenunterschied war signifikant. Deutlich war die Verträglichkeit: 63,2 Prozent unerwünschte Ereignisse unter Sertralin, 30,0 unter Rhodiola, 16,7 unter Placebo. Rhodiola wirke schwächer, habe aber das günstigere Nutzen-Risiko-Verhältnis, so die Autoren.
Die Burnout-Studie, die als Beleg zitiert wird
118 ambulante Patienten mit Burnout-Symptomen nahmen 12 Wochen lang 400 Milligramm WS 1375 täglich. Die meisten Messwerte besserten sich, mehrere schon nach einer Woche. Der Haken steht im Design: keine Kontrollgruppe, keine Verblindung, kein Placeboarm. Die Autoren nennen die Arbeit selbst explorativ. Als Wirksamkeitsbeleg taugt sie nicht, auch wenn sie so zitiert wird.
Wo die Daten aufhören
Die Schwäche dieser Datenlage ist weniger, dass die Studien klein sind — das sind sie auch. Sie ist struktureller: Es fehlen unabhängige Wiederholungen. Die placebokontrollierten Arbeiten zu Erschöpfung nutzen fast alle denselben Extrakt, teils mit einem Mitautor aus dem Herstellerinstitut; die zweite Präparatefamilie hat die Kontrollgruppe weggelassen. Dazu kommt Detailkritik: In der Depressionsstudie von 2007 blieb der Placebowert mit 24,17 auf 23,41 fast unverändert, was die Behörde als untypisch bewertet und zum Anlass nimmt, die Signifikanzen für fraglich zu halten. Die längste kontrollierte Studie dauert 12 Wochen. Daten zur Genotoxizität fehlen ganz. Und das Adaptogen-Konzept selbst stammt aus Tierversuchen; am Menschen ist bisher nur eine veränderte Cortisol-Aufwachreaktion gemessen worden.
Status, Zulassung und Recht
In Deutschland ist Rosenwurz-Trockenextrakt seit 2014 und 2016 in zwei Präparaten als traditionelles pflanzliches Arzneimittel registriert — Registrierung, nicht Zulassung, Einzeldosis 200 Milligramm, Tagesdosis 400 Milligramm, ab 18 Jahren. Die EU-Monografie verweist bei Beschwerden über zwei Wochen an den Arzt. Als Lebensmittel gibt es keinen zugelassenen Health Claim: 1.548 botanikbezogene Claims sind in der EU bis zur Entscheidung von Kommission und Mitgliedstaaten ausgesetzt.
Sicherheit
Die Monografie listet Kopfschmerz, Nervosität, Schlaflosigkeit, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Hautausschlag und Juckreiz, Häufigkeit jeweils unbekannt. Als Gegenanzeige nennt sie nur Überempfindlichkeit. Unter 18 Jahren sowie in Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen, weil Daten fehlen. Die Monografie schreibt, es seien keine klinisch relevanten Wechselwirkungen beobachtet worden — der Bewertungsbericht nennt aber Signale: ein um 21 Prozent verändertes Verhältnis von Losartan-Metabolit zu Ausgangssubstanz nach 14 Tagen bei 13 Probanden, Einzelmeldungen unter Sertralin, Paroxetin, Duloxetin und Amitriptylin sowie einen Verdachtsfall eines serotonergen Syndroms unter Paroxetin. Wer Antidepressiva nimmt, bespricht das also. Der verbreitete Hinweis, bei manischen Tendenzen zu meiden, ist dagegen nicht belegt: Im systematischen Review über 35 Fallberichte pflanzlich assoziierter Manie kommt Rhodiola nicht vor.
BK-Score Belegt, mit Einschränkungen
| Human-Evidenz | 6 | |
|---|---|---|
| Mechanismus | 4 | |
| Sicherheits-Datenlage | 5 | |
| Hype-Abstand | 3 | |
| Anwendungserfahrung | 8 |
Die Datenlage ist breiter, als der alte Eintrag annahm – und struktureller schwächer. Breiter: Eine Meta-Analyse von 2025 über 26 RCTs mit 668 Teilnehmern findet konsistente, kleine Effekte auf die Ausdauer (VO2max ES 0,32, Zeit bis zur Erschöpfung ES 0,38, Zeitfahrleistung ES -0,40), 24 der 26 Studien mit gutem PEDro-Wert. Schwächer: Die placebokontrollierten Erschöpfungsstudien – Darbinyan 2000 (n = 56), Spasov 2000 (n = 40), Shevtsov 2003 (n = 161), Olsson 2009 (n = 60), Darbinyan 2007 (n = 89) – verwenden fast alle denselben Extrakt SHR-5, bei dreien ist ein Wissenschaftler des Herstellerinstituts Mitautor. Die zweite Präparatefamilie WS 1375 (Edwards 2012, Kasper und Dienel 2017, Lekomtseva 2017, Koop 2020) wurde ausschließlich offen und einarmig geprüft. Der unabhängige Review von Hung, Perry und Ernst 2011 nennt genau das: „lack of independent replications“. Ishaque 2012 fasst 11 Studien mit 446 Teilnehmern zusammen, keine erfüllt CONSORT. Die EMA hat im März 2024 festgehalten, dass die Evidenz für eine klinische Wirksamkeit bei Erschöpfung nicht ausreicht und „well-established use“ deshalb nicht akzeptiert werden kann; wegen fehlender Genotoxizitätsdaten kam auch kein EU-Listeneintrag zustande. Ein Cochrane-Review existiert nicht. Die Bewertung „evidence: hoch“ ist damit nicht haltbar und wird auf „mittel“ korrigiert. Dazu kommt ein Qualitätsproblem der Handelsware: etwa ein Fünftel von rund 40 europäischen Produkten ohne Rosavin, fast 60 % von 13 Produkten ohne deklarierte Menge oder Marker, Rosavine zwischen 0,01 % und 3,08 % auf dem US-Markt.
Bewertet wird der Wissensstand, nicht die Substanz. „Sicherheits-Datenlage 9“ heißt: gut untersucht – nicht: harmlos.
Subjektive Einschätzung von Biohacking Kompakt auf Basis offengelegter Vergaberegeln – keine wissenschaftliche Bewertung und keine medizinische Empfehlung. Regeln und alle Bewertungen
Häufige Fragen zu Rhodiola Rosea
Wirkt Rhodiola wirklich gegen Erschöpfung?
Es gibt positive kontrollierte Studien, aber sie sind klein und stammen überwiegend aus einer Forschungslinie mit einem einzigen Extrakt. Die europäische Arzneimittelagentur hat im März 2024 festgestellt, dass die vorliegenden Studien für einen Wirksamkeitsbeleg nicht ausreichen. Registriert ist Rosenwurz deshalb allein auf Basis der traditionellen Anwendung.
Was bedeuten 3 Prozent Rosavine und 1 Prozent Salidrosid?
Das ist eine Extraktspezifikation aus einzelnen Studienpräparaten, die sich als Marktstandard durchgesetzt hat. Ein gemessenes Wirkoptimum ist sie nicht. Wichtig ist vor allem das Rosavin: Es kommt praktisch nur in Rhodiola rosea vor und dient als Echtheitsnachweis gegenüber verwandten Arten.
Wie unterscheidet sich Rhodiola von Ashwagandha?
Rosenwurz ist in Europa gegen Müdigkeit und Erschöpfung registriert und gilt als eher anregend; in den Nebenwirkungsmeldungen tauchen Nervosität und Schlaflosigkeit auf. Ashwagandha wird überwiegend bei Stress und Schlaf eingesetzt. Direkte Vergleichsstudien der beiden Pflanzen am Menschen liegen nicht vor.
Hilft Rhodiola beim Sport?
Hier ist die Datenlage am besten. Eine Meta-Analyse über 26 randomisierte Studien mit 668 Teilnehmern fand signifikante, aber kleine Effekte auf VO2max, Zeit bis zur Erschöpfung und Zeitfahrleistung. Marker für oxidativen Stress verbesserten sich deutlicher, Entzündungsmarker gar nicht.
Warum ist Rhodiola teurer geworden?
Seit Februar 2023 steht die gesamte Gattung Rhodiola in Anhang II des Artenschutzabkommens CITES. Rohware und Extrakte brauchen seitdem Genehmigungen, fertig abgepackte Endprodukte nicht. Hintergrund ist der Druck auf die Wildbestände durch die Nachfrage.
Kann ich Rhodiola zusammen mit einem Antidepressivum nehmen?
Nicht ohne Rücksprache. Der Bewertungsbericht der Arzneimittelagentur listet Einzelmeldungen unter Sertralin, Paroxetin, Duloxetin und Amitriptylin sowie einen publizierten Verdachtsfall eines serotonergen Syndroms unter Paroxetin. Ein Probandenversuch zeigte zudem eine veränderte Aktivität des Enzyms CYP2C9.
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Quellen
- EMA, European Union herbal monograph on Rhodiola rosea L., rhizoma et radix, Revision 1, 20.3.2024
- EMA/HMPC/24186/2023, Assessment report on Rhodiola rosea L., rhizoma et radix, Revision 1
- Ishaque et al., BMC Complementary and Alternative Medicine 2012 (PMID 22643043)
- Hung, Perry & Ernst, Phytomedicine 2011 (PMID 21036578)
- Wang et al., Frontiers in Nutrition 2025 (PMID 41080184)
- Shevtsov et al., Phytomedicine 2003 (PMID 12725561)
- Olsson, von Schéele & Panossian, Planta Medica 2009 (PMID 19016404)
- Mao et al., Phytomedicine 2015 (PMID 25837277)
- Booker et al., Phytomedicine 2016 (PMID 26626192)
- Porwollik & Jafari, PLoS ONE 2026 (PMID 41544018)
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Reine Information, keine medizinische Beratung und keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung. Verschreibungspflichtige und nicht zugelassene Wirkstoffe gehören in ärztliche Hände. Stand: 2026-09-19.