Biohacking Kompakt

Peptid & Experimentelles

Melanotan 1 (Afamelanotide / Scenesse)

MC1R-selektiver Melanocortin-Agonist (als Scenesse zugelassen) · Afamelanotide, MT-1, Scenesse

Melanotan 1, pharmazeutisch Afamelanotid, ist ein Abbild des Hormons alpha-MSH und regt die Bildung des Schutzpigments Eumelanin an. Als Implantat unter dem Namen Scenesse ist es ein zugelassenes Arzneimittel, allerdings nur für eine seltene Lichtkrankheit. Kosmetische Bräunung ist etwas anderes: dafür gibt es Graumarktware und kaum Daten.

Kurz gesagt

Afamelanotid spricht vor allem den Melanocortin-1-Rezeptor der Pigmentzellen an und lässt sie Eumelanin bilden, ohne dass dafür UV-Schaden nötig ist. Für Menschen mit erythropoetischer Protoporphyrie, bei denen Minuten Licht brennende Schmerzattacken auslösen, ist das eine echte Behandlung: In zwei randomisierten Phase-3-Studien stieg die schmerzfreie Zeit im Sonnenlicht deutlich, zugelassen ist es in der EU seit dem 22. Dezember 2014 und in den USA seit dem 8. Oktober 2019. Gesetzt wird es als Implantat in Spezialzentren. Zur kosmetischen Bräunung existiert nur eine kleine Studie von 1991; wer dafür Graumarktware spritzt, verlässt den geprüften Bereich.

Woher es kommt

Der Ausgangspunkt liegt in den 1980er Jahren an der University of Arizona: die Haut vor der Sonne bräunen und so einen eingebauten Lichtschutz erzeugen. Dafür baute man stabilere Kopien des körpereigenen Bräunungshormons alpha-MSH, das im Blut binnen Sekunden zerlegt wird.

Die erste brauchbare Kopie wurde 1980 beschrieben: dieselben 13 Aminosäuren, an 2 Positionen ausgetauscht, daher der Fachname NDP-alpha-MSH. Sie war gegen den Abbau im Serum widerstandsfähig und im Zelltest 26-mal wirksamer als alpha-MSH. Später lizenzierte eine australische Firma den Wirkstoff als Afamelanotid.

Wie es wirkt

Melanotan 1 ist linear und wirkt praktisch nur am Melanocortin-1-Rezeptor der Pigmentzellen. Melanotan 2 ist kleiner, ringförmig und spricht auch die Rezeptoren für Appetit und Erektion an. Das erklärt, warum die berüchtigten Nebenwirkungen des kleineren Bruders hier kaum auftreten.

Die Kernwirkung: Der Rezeptor wird aktiviert, die Pigmentzellen bilden Eumelanin. Dieses Pigment liegt über dem Zellkern und filtert Licht, auch den sichtbaren Anteil, den herkömmliche Sonnencreme durchlässt.

Derselbe Rezeptor erklärt die Genetik der Hauttypen: Bei Varianten mit Funktionsverlust, typisch für rote Haare und sehr helle Haut, arbeitet er schwach, und die Pigmentbildung verschiebt sich zum rötlichen Phäomelanin. Das schützt schlechter und gilt als oxidativ belastend, was das erhöhte Melanomrisiko dieser Hauttypen teils unabhängig von UV erklärt.

Die Krankheit, für die es zugelassen ist

Die erythropoetische Protoporphyrie ist ein seltener Gendefekt im Stoffwechsel des Blutfarbstoffs. Betroffene lagern Protoporphyrin in der Haut ein, das unter Licht aggressive Sauerstoffradikale bildet. Die Folge sind brennende Schmerzattacken nach wenigen Minuten, oft schon bei sichtbarem Licht. Betroffen ist in Europa mindestens 1 von 140.000 Menschen.

Sonnencreme hilft kaum, weil der Auslöser vor allem sichtbares Licht ist. Ein dichtes Eumelanin-Dach filtert genau das, und Afamelanotid baut diesen Schutz auf, ohne dass die Betroffenen dafür in die Sonne müssten.

Verabreicht wird es als Implantat mit 16 mg Wirkstoff, das ein Spezialzentrum alle 2 Monate unter die Haut setzt; empfohlen sind 3 Implantate im Jahr, höchstens 4. Es ist verschreibungspflichtige Spezialmedizin.

Was die Zulassungsstudien zeigten

Die Grundlage sind zwei randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studien von 2015: 74 Patienten in der EU, 94 in den USA. Primärer Endpunkt war die Zahl der Stunden im direkten Sonnenlicht ohne Schmerzen.

In der US-Studie lag der Wert nach 6 Monaten bei 69,4 gegenüber 40,8 Stunden, in der EU-Studie nach 9 Monaten bei 6,0 gegenüber 0,8 Stunden, dazu 77 statt 146 Lichtreaktionen. Die Lebensqualität stieg in beiden Studien, Nebenwirkungen waren überwiegend mild.

Die europäische Behörde nennt eine Studie mit 93 Patienten, in der die schmerzfreie Zeit über 6 Monate bei 116 gegenüber 61 Stunden lag. Sie hält fest, dass der Zugewinn gering war, und hat unter besonderen Bedingungen zugelassen, weil sich wegen der Seltenheit der Krankheit keine vollständigen Daten gewinnen ließen. Die US-Behörde stützte sich auf 3 Studien mit 244 Patienten an 22 Zentren.

Was danach kam

Weil die Zulassung an Bedingungen hing, wurde weiter beobachtet. An 2 Porphyrie-Zentren in Rom und Zürich wurden 115 Patienten über bis zu 8 Jahre und 1.023 Implantate verfolgt: Die Lebensqualität stieg von 31 Prozent des Maximalwerts auf 74 Prozent und blieb dort, unerwünschte Wirkungen waren gering. Die deutsche Sicherheitsstudie nach Zulassung erfasste 200 Patienten, mit einem Sicherheitsprofil wie in den Studien.

Eine österreichische Auswertung von 20 Patienten aus 2023 zeigt den Alltagsunterschied: Die tolerierte Zeit bis zur Lichtreaktion stieg im Median von 15 auf 250 Minuten, der Anteil der Patienten mit Lichtreaktionen sank von 88 auf 33 Prozent.

Geforscht wird über die Zulassung hinaus, am weitesten bei Weißfleckenkrankheit: Dort war Afamelanotid zusätzlich zur Schmalband-UVB-Therapie der Lichttherapie allein überlegen, am klarsten bei dunkleren Hauttypen.

Bräunung und Graumarkt

Dass Afamelanotid die Haut bräunt, ist beim Menschen gezeigt, aber die Datenlage ist alt und klein: 1991 erhielten 28 gesunde Männer 10 Injektionen über 12 Tage, die Haut dunkelte messbar nach, unter Placebo nicht, mit dem Höhepunkt 1 bis 3 Wochen nach der letzten Gabe. Ein Nachweis des Prinzips, keine Grundlage für kosmetische Anwendung.

Im Graumarkt wird Melanotan 1 als Forschungspeptid zum Spritzen verkauft. Berichtet werden gleichmäßige Bräune, gute Verträglichkeit, Übelkeit am Anfang, Flush und neue Sommersprossen. Das sind Berichte, keine Belege; die Zulassung gilt dem Implantat beim Spezialisten.

Was gut belegt ist

Gut belegt ist die Wirkung bei erythropoetischer Protoporphyrie. Zwei randomisierte, placebokontrollierte Studien mit 74 und 94 Patienten zeigten mehr schmerzfreie Zeit im Sonnenlicht, bessere Lebensqualität und in der EU-Studie weniger Lichtreaktionen. Zwei Behörden haben zugelassen: die europäische am 22. Dezember 2014, die amerikanische am 8. Oktober 2019 auf Grundlage von 3 Studien mit 244 Patienten. Belegt ist auch die Pharmakologie, und die Bräunung wurde 1991 placebokontrolliert gemessen. Dazu kommen Langzeitdaten: 115 Patienten über bis zu 8 Jahre, 1.023 Implantate, eine deutsche Sicherheitsstudie mit 200 Patienten und ein europäisches Register.

Was die Studien zeigen

Langendonk et al., New England Journal of Medicine 2015

Zwei randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studien mit Implantaten zu 16 mg alle 60 Tage: 74 Patienten in der EU über 180 Tage, 94 in den USA über 270 Tage. Primärer Endpunkt waren schmerzfreie Stunden in direkter Sonne. US nach 6 Monaten: 69,4 gegenüber 40,8 Stunden im Median. EU nach 9 Monaten: 6,0 gegenüber 0,8 Stunden, dazu 77 statt 146 Lichtreaktionen. Der Endpunkt wurde in beiden Studien erreicht.

Biolcati et al., British Journal of Dermatology 2015

Langzeitbeobachtung an 2 Zentren: 115 Patienten, 1.023 Implantate, bis zu 8 Jahre. Die krankheitsspezifische Lebensqualität stieg von 31 auf 74 Prozent des Maximums und blieb dort. 3 Patienten sahen ihre Erwartungen nicht erfüllt, 23 Prozent brachen aus anderen Gründen ab. Unerwünschte Wirkungen waren gering, überwiegend Übelkeit. Ohne Kontrollgruppe.

Lim et al., JAMA Dermatology 2015

Randomisierte Studie an 3 Orten zur Weißfleckenkrankheit, 55 Teilnehmer mit 15 bis 50 Prozent betroffener Körperoberfläche. Nach einem Monat Schmalband-UVB erhielten 28 zusätzlich monatlich Afamelanotid, 27 setzten die Lichttherapie allein fort. Die Repigmentierung war in der Kombinationsgruppe signifikant stärker und schneller, am deutlichsten bei dunkleren Hauttypen.

Wo die Daten aufhören

Für die kosmetische Bräunung gibt es keine belastbare Datenlage. Die einzige placebokontrollierte Arbeit dazu ist die Studie von 1991 mit 28 Männern über 12 Tage; geprüft wurde die Hautfärbung, nicht der Schutz vor Sonnenbrand und nicht die Sicherheit über Jahre. Ob mehr Eumelanin bei Gesunden das Hautkrebsrisiko senkt, ist nicht gezeigt; auch die europäische Behörde hält fest, dass zu den Vorteilen keine vollständigen Daten vorliegen, weshalb die Zulassung unter besonderen Bedingungen erfolgte. Der Nutzen ist außerdem begrenzt: Bei EPP verbessert die Behandlung die Lichttoleranz, nicht aber die Vitamin-D-Versorgung und nicht die verminderte Knochendichte dieser Patienten. Zu Graumarktware existiert keine Datenlage, weder zum Gehalt noch zur Reinheit noch zu den Folgen einer Anwendung über Jahre.

Status, Zulassung und Recht

Afamelanotid ist als Scenesse in der EU seit dem 22. Dezember 2014 zugelassen, in den USA seit dem 8. Oktober 2019, jeweils zur Vorbeugung von Lichtschäden bei erythropoetischer Protoporphyrie bei Erwachsenen. Die europäische Zulassung erfolgte unter besonderen Bedingungen, mit Register und Sicherheitsstudie als Auflage; verordnen dürfen nur Spezialisten in anerkannten Zentren. Jede andere Verwendung, insbesondere kosmetische Bräunung, ist off-label, und die im Netz gehandelten Fläschchen sind nicht zugelassene Ware. Im Sport fällt ein nicht zugelassenes Präparat unter die Gruppe S0 der Welt-Anti-Doping-Agentur und ist jederzeit verboten.

Sicherheit

Für das zugelassene Implantat ist das Bild gut dokumentiert. Häufigste Nebenwirkungen sind Übelkeit, Kopfschmerzen und Reaktionen an der Implantatstelle; sie betrafen etwa 1 von 5 Patienten und waren meist mild. Bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion darf der Wirkstoff nicht angewendet werden, und nach dem Setzen wird 30 Minuten auf allergische Reaktionen beobachtet. Langzeitbeobachtung über bis zu 8 Jahre und Sicherheitsstudie mit 200 Patienten zeigten kein neues Risikosignal. Für Graumarktware gilt davon nichts: Gehalt, Reinheit und Sterilität sind ungeprüft, gespritzt wird ohne Aufsicht. Unabhängig von der Herkunft bleibt die Pigmentfrage: Bestehende Muttermale können dunkler werden und die Beurteilung erschweren. Bei vielen oder auffälligen Malen und bei Hautkrebs in der Vorgeschichte gehört das in dermatologische Hände.

BK-Score Gut belegt, stark überhöht beworben

Human-Evidenz9
Mechanismus9
Sicherheits-Datenlage9
Hype-Abstand4
Anwendungserfahrung5

Evidenz 9: Für die zugelassene Indikation liegen zwei randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studien mit 74 und 94 Patienten vor, mit dem Endpunkt schmerzfreie Sonnenexposition (69,4 gegenüber 40,8 Stunden nach 6 Monaten; 6,0 gegenüber 0,8 Stunden nach 9 Monaten; 77 statt 146 Lichtreaktionen), und zwei Behörden haben zugelassen: die EU am 22. Dezember 2014 unter besonderen Bedingungen, die USA am 8. Oktober 2019 auf Grundlage von 3 Studien mit 244 Patienten an 22 Zentren. Keine 10, weil die EU-Zulassung ausdrücklich unter besonderen Bedingungen erteilt wurde und weil die Anwendung, für die die Substanz in der Szene gesucht wird – kosmetische Bräunung –, nur auf einer placebokontrollierten Studie von 1991 mit 28 Männern über 12 Tage ruht. Mechanismus 9, weil die Wirkkette am Menschen quantifiziert ist: MC1R-Aktivierung, Eumelaninbildung, verringerte Lichtdurchdringung, dazu die Genetik der MC1R-Varianten. Sicherheit 9 statt 8, weil neben den Zulassungsstudien Langzeitdaten aus der Versorgung vorliegen (115 Patienten, 1.023 Implantate, bis zu 8 Jahre) und die Zulassung an ein EU-Register und eine Sicherheitsstudie nach Zulassung gebunden ist, deren deutscher Teil 200 Patienten erfasst hat. Hype 4, weil die Zulassung im Graumarkt als Beleg für die Sicherheit des nicht zugelassenen Melanotan 2 verwendet wird und weil die kosmetische Bräunung mit Daten beworben wird, die einer Krankheitsbehandlung entstammen. Anwendung 5, weil das Präparat außerhalb weniger Spezialzentren nicht in der Breite eingesetzt wird und die verbreitete Nutzung Graumarktware ist. Korrektur am Bestand: Der bisherige Beleg nennt Januar 2015 als EU-Zulassung, richtig ist der 22. Dezember 2014; die Angabe, das Molekül sei rund zehnmal potenter als alpha-MSH, lautet in der Originalarbeit 26-fach im Adenylatzyklase-Test.

Bewertet wird der Wissensstand, nicht die Substanz. „Sicherheits-Datenlage 9“ heißt: gut untersucht – nicht: harmlos.
Subjektive Einschätzung von Biohacking Kompakt auf Basis offengelegter Vergaberegeln – keine wissenschaftliche Bewertung und keine medizinische Empfehlung. Regeln und alle Bewertungen

Häufige Fragen zu Melanotan 1 (Afamelanotide / Scenesse)

Was ist der Unterschied zwischen Melanotan 1 und Melanotan 2?

Melanotan 1, pharmazeutisch Afamelanotid, wirkt praktisch nur am Melanocortin-1-Rezeptor der Pigmentzellen. Melanotan 2 ist kleiner und ringförmig und spricht auch Rezeptoren für Appetit und Erektion an, weshalb es die bekannten zusätzlichen Wirkungen hat. Melanotan 1 ist als Arzneimittel zugelassen, Melanotan 2 nicht.

Ist Melanotan 1 ein zugelassenes Medikament?

Ja, als Afamelanotid unter dem Namen Scenesse, in der EU seit dem 22. Dezember 2014 und in den USA seit dem 8. Oktober 2019. Zugelassen ist es ausschließlich zur Vorbeugung von Lichtschäden bei erythropoetischer Protoporphyrie, verabreicht als Implantat in anerkannten Zentren. Alles andere ist off-label.

Bräunt es die Haut wirklich ohne Sonne?

Beim Menschen ist das gezeigt: In einer placebokontrollierten Studie von 1991 dunkelte die Haut von 28 Männern nach 10 Injektionen über 12 Tage messbar nach, in der Placebogruppe nicht. Der Höhepunkt lag 1 bis 3 Wochen nach der letzten Gabe. Zur kosmetischen Anwendung über längere Zeit gibt es keine Daten.

Schützt die Bräune vor Sonnenbrand und Hautkrebs?

Eumelanin filtert Licht und gilt als Schutzpigment, und genau darauf beruht die Wirkung bei der Lichtkrankheit EPP. Dass mehr Eumelanin bei gesunden Menschen das Hautkrebsrisiko senkt, ist nicht belegt. Sonnenschutz durch Kleidung, Schatten und Creme bleibt die Maßnahme mit der besten Datenlage.

Was ist mit Muttermalen?

Melanocortin-Wirkstoffe regen Pigmentzellen an, und bestehende Muttermale können dadurch dunkler werden. Das erschwert die Beurteilung. Ein dermatologischer Hautcheck vor Beginn und regelmäßig danach ist sinnvoll; bei vielen oder auffälligen Malen oder Hautkrebs in der Vorgeschichte ist Zurückhaltung angebracht.

Warum ist die Graumarkt-Variante ein anderes Thema als Scenesse?

Weil nur das Implantat geprüft, hergestellt und überwacht wird. Im Graumarkt wird ein Fläschchen zum Spritzen verkauft, dessen Gehalt, Reinheit und Sterilität niemand kontrolliert, und die Anwendung läuft ohne ärztliche Begleitung. Das Sicherheitsprofil der Zulassungsdaten gilt für dieses Produkt nicht.

Die Podcast-Folge dazu

Folge 43

Melanotan 1 (Afamelanotid): Vom Bräunungs-Peptid zum Medikament

Der Podcast von Paul Höser (Folge 43) · mit Paul & Paula. Die schönste Erfolgsgeschichte der Peptid-Welt: von der Wüsten-Idee der University of Arizona über die MC1R-Selektivität bis zu den Phase-3-Studien im New England Journal of Medicine (Langendonk 2015), die EPP-Patienten – den „Kindern der Nacht" – die Sonne zurückgaben. Dazu MC1R-Genetik (warum Rothaarige verbrennen), das 16-mg-Implantat Scenesse, Vitiligo-Forschung, der Photoaging-Longevity-Blick und die ehrliche Graumarkt-Einordnung. Reine Information, keine Dosier- oder Anwendungsempfehlung.

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Quellen

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Reine Information, keine medizinische Beratung und keine Anwendungs- oder Dosierempfehlung. Verschreibungspflichtige und nicht zugelassene Wirkstoffe gehören in ärztliche Hände. Stand: 2026-09-26.